Spaß mit der Webcam

Verwendet ihr die in praktisch alle Netbooks eingebaute Webcam eigentlich nur für Skype? Mit Cameroid kann man gut Selbstportraits und Spaßfotos machen. Die Software ist online in die Website eingebunden, nichts muß installiert, keine Bilder erst umständlich hochgeladen werden.

Cameroid: Verfremdungen live eingerechnet.

Cameroid: Verfremdungen live eingerechnet.

Das Programm ist als Flash-Modul konzipiert, das auch die Kamera steuert (ggf. muß die Funktion unter den Einstellungen erst freigegeben werden). Dann kann es sofort losgehen, weil alle Effekte in Echtzeit angezeigt werden. Neben “Filter” (siehe Abb. oben) gibt es “Scenes”, wo das Bild direkt in fertige Vorlagen montiert wird, je nach Geschmack als Mona Lisa, Außerirdischer, eine Dollar-Note oder andere Motive — ganz ähnlich PhotoFunia.

Weil das Bild dabei live zusammengesetzt wird, fällt das Einpassen viel leichter als bei anderen Programmen. Bei “Distort” geht es um Verzerrungen wie in einem Spiegelkabinett und bei “Frames” werden z. T. opulente Rahmen um das Bild gelegt.

Tipp: Die Qualität des von der Webcam gelieferten Bildes hängt offenbar stark vom eingesetzten Treiber ab. Der zum Computer mitgelieferte Windows-Treiber liefert (bei mir) ein sehr gutes Bild, während dieselbe Kamera unter Ubuntu (bei mir) trotz prinzipiell korrekter Erkennung enttäuscht. Es lohnt sich also, hier ggf. zu optimieren.

Ist man mit der Vorschau zufrieden, kann man das Bild nach einem Klick auf das Kamera-Icon speichern oder in eine Online-Galerie stellen. Die Auflösung ist zwar nicht gigantisch, aber notfalls reicht’s auch für einen kleinen Abzug, z. B. am Kodak-Sofortdruck-Terminal. Natürlich kann man auch separate Kameras verwenden, sofern sie dem System als “Webcam” bekannt sind. So lassen sich auch andere Aufnahmen machen, wobei die Portraitverfremdung sicherlich den Spaßfaktor ausmacht.

Comments

comments

Leave a Reply

Your email address will not be published.