Recht, Recht, Recht (für Fotografen)

Ich vermisse ein wenig die Zeit, als man gerade als Amateur relativ unbeschwert fotografieren kann. Seit mit der Digitalisierung leider jede Kamera zur Sofortbildkamera wird, meint ja jeder rechtlich interessierte Biertrinker eine Bildkontrolle fordern zu können (Recht am eigenen Bild und so…). Wie dem auch sei, wenn man nicht nur Mutti vorm Eiffelturm fürs private Familienalbum knipsen will, muß man sich (leider) mit dem Thema Recht auseinandersetzen.

Seit einiger Zeit veranstaltet der Fotograf Olaf Bathke zu diversen Fotothemen via Google Hangout Gesprächsrunden, deren Mitschnitt auf Youtube zu sehen ist, so zum Beispiel zu “Fotografen haben Recht” (27.8.2012): Der Rechtsanwalt Olaf Kretzschmar geht sehr ausführlich auf die Bereiche Streetfotografie, Freigabeerklärungen, Copyrightverletzungen und zahlreiche Fragen ein (Quelle: a. a. O.). Das Video dauert gut eine Stunde.

Das Thema ist inzwischen ein Dauerbrenner, so daß es verschiedene Fundstellen im Netz gibt. Zum Beispiel verweist Kretzschmar zwischendurch beim “Deutscher Presse Verband” (dpv.org) auf die Rubrik “Brennpunkt Recht“, die anscheinend auch von Nichtmitgliedern gelesen werden kann.

Auch der Videocast Blende 8 von Galileo hat sich des Themas bereits in “Folge 20 – Das schwierige Thema »Fotorecht«” (26.3.2010) und “Folge 23 – Das Recht am Bild” (7.5.2010) angenommen, ebenfalls im praxisnahen Interview.

Inzwischen auch schon ein paar Tage älter, aber durchaus zum Einlesen sinnvoll, ist das kostenlose PDF “Fotorecht für Fotografen” (2010) von RAin Katja Schubert/RAin Cornelia Bauer.

Aber bitte nicht vergessen: “nicht alles, was man im Netz findet, ist wahr” (Quelle: O. Bathke in o. g. Video, 0:47:55) — spricht: Es kommt immer drauf an…

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