Pushbullet: Smartfon auf dem PC-Bildschirm — zum Beispiel WhatsApp.

Neben der Tatsache, daß die Politik in Sachen Datenschutz komplett versagt und den Bürger sogar ausländischen Geheimdiensten ausliefert, tut der Nutzer natürlich ein Übriges. Für die Bequemlichkeit und interessante Ideen werden Bedenken schnell über Bord geworfen…

PushBullet leitet Smartfon-Benachrichtigung auf PC um. (Quelle: Screenshot PC)

PushBullet leitet Smartfon-Benachrichtigung von WhatsApp auf PC um.
(Quelle: Screenshot PC)

So zum Beispiel für eine interessante App für Android und iOS, die eigentlich ein Dienst ist: Pushbullet kann Ihnen Benachrichtigungen vom Smartphone auch am Computer anzeigen. Wieder ein Grund, schwach zu werden…

Genau ist das Interessante, wenn es prinzipiell via Website auch einen Weg in die Gegenrichtung gibt. Nachrichten, die sonst in der Ereignisliste auf dem Smartfon aufpoppen erscheinen parallel ebenso als Popup auf dem PC-Bildschirm. Während Hangouts oder Twitter ja auch zuverlässig auf dem PC laufen, Einstellen, wer sich zu Wort melden darf...ist dies vor allem eine interessante Möglichkeit für Apps, die an ein Mobiltelefon gebunden sind wie beispielsweise WhatsApp oder SMS. Zwar kann man keine Meldungen absetzen, ist Dank Pushbullet aber im Bilde, wenn man das Handy nicht griffbereit auf dem Schreibtisch liegen hat.

Einstellen, wer sich zu Wort melden darf…
(Quelle: Android App)

In den Einstellungen kann man festlegen, wer sich zu Wort melden darf. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit während der Benachrichtigung am PC einzelne Dienste über “Disable mirroring of xyz ” abzustellen.

Pushbullet verbindet Smartfon und PC (Quelle: Website)

Pushbullet verbindet Smartfon und PC
(Quelle: Website)

Über die Website kann man auch einzelne Meldungen versenden und verwalten. Alles, was man unter Android “Teilen…” kann, läßt auch via Pushbullet als Benachrichtigung auf dem PC anzeigen. Pushbullet geht nämlich noch einen Schritt weiter und bietet eine Verknüpfung mit Zapier an, so daß sich noch mehr Möglichkeiten bieten, der Informationsfluß aber noch undurchsichtiger wird.

Pushbullet mit Zapier verbinden (Quelle: Pushbullet)

Pushbullet mit Zapier verbinden
(Quelle: Pushbullet)

 

[Bedenkenträger-Kommentar] Wieder einmal gilt: Es ist eine interessante Idee — bei der Datenschutz nach deutschem Standard allerdings keine Rolle spielt. Leider hinkt sowohl bei den angeblichen “digital natives” als auch den “Entscheidern” die Medienkompetenz hinterher bzw. ist nicht ansatzweise vorhanden. “Natürlich” wird diese Kommunikation nicht über eine individuelle WLAN- oder Bluetooth-Verbindung abgewickelt, sondern über einen Account, so daß potentiell jmd. mitlesen kann… Auch wenn man da ganz “offen” ist, sollte man bei vertraulichen Informationen ein wenig zugeknöpfter sein (zum Beispiel mTAN). Denn wenn etwas scheinbar nichts kostet, sind Daten die Bezahlung — und leider in der Regel an ein amerikanisches Unternehmen, weil Europa von Ö… und Konsorten “vertreten” wird. In Sachen NSA wird es keine Ermittlungen geben, zur Belohnung möglw. ein Freihandelsabkommen.

We do not sell, … This does not include trusted third parties … We may also release your information when we believe release is appropriate to … However, non-personally identifiable visitor information may be provided to other parties for marketing, advertising, or other uses.” (Quelle: Pushbullet Privacy)

 

[Kurzinfo]

  • Mit der App Pushbullet kann man Benachrichtigungen vom Smartfon auf dem PC anzeigen lassen.
  • Autor: Pushbullet | Sprache: englisch | Android, iOS, Chrome-Browser | Lizenz: kostenlos | Homepage: https://www.pushbullet.com

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