Meine Digitalkamera 1992: Logitech Fotoman.

ST-Magazin 01/1993Der Fotoman von Logitech (FM-1) ist eine der ersten Digitalkameras im Hobbybereich. Ich lerne sie 1992/1993 in Verbindung mit einem Atari ST kennen und kann sie einige Zeit testen.

Digitalfotografie als Schwerpunktthema.

Der Fotoman speichert intern — also ohne Diskette oder zusätzliche Speicherkarte — 32 Bilder in 256 Graustufen (8 Bit, später gibt es ein “plus”-Modell für Farbbilder), die anschließend über die serielle Schnittstelle in den Computer übertragen werden. Die Auflösung beträgt dabei 376 x 240 Pixel (0,09 Millionen Pixel).

Continue reading Meine Digitalkamera 1992: Logitech Fotoman.

3 Byte für 24 Nadeln

Mit dem Wechsel von kommandozeilen-basierten Betriebssystem wie DOS zu grafischen Benutzeroberflächen à la Windows vollzieht sich auch ein Wandel bei der Drucktechnik. Heute ist es selbstverständlich, daß man am Computer beliebige Schriften verwenden kann (inkl. zahlreicher Sonderzeichen und Symbolen) und BildschirmdarstellSymbol selbst programmiertung sowie das Ergebnis auf Papier weitgehend identisch sind (“Wysiwyg”). Das ist nicht immer so.

Symbol für einen 24-Nadel-Drucker kodiert
(Bild: Luhm)

Während Textverarbeitungsprogramme “früher” einfach nur ASCII-Codes auf die Druckerschnittstelle schicken, ist allein die Druckerhardware dafür verantwortlich wie das Ergebnis letztlich auf dem Papier aussieht. Man entscheidet sich für einen Drucker, weil er über eine bestimmte Anzahl unterschiedlicher eingebauter(!) Zeichensätze verfügt, die man nicht selten von Hand(!) direkt am Gerät über Tasten und Leuchtdioden einstellt.

Continue reading 3 Byte für 24 Nadeln