Nikon D4S bohrt den Vollformat-Sensor auf

Nikon stellt die D4S vor, eine wegweisende neue Kamera mit FX-Format-Sensor (Vollformat), mit der professionelle Fotografen perfekt ausgestattet sind. Als Nachfolgerin der erfolgreichen Nikon D4 bietet die D4S außergewöhnliche Bildqualität in überragender Geschwindigkeit. Der nochmals erweiterte ISO-Spielraum und die Bildverarbeitungs-Engine EXPEED 4 setzen neue Maßstäbe für die Fotografie in schwachem Licht. So ermöglicht die D4S bei Dunkelheit wie bei Tageslicht perfekte Ergebnisse. Die Optimierung der AF-Leistung sorgt für eine bessere Motiverfassung und -verfolgung, nun auch bei Bildraten von 11 Bilder/s. Mit der neuen Option “Messfeldgruppensteuerung” bietet die D4S noch mehr Kontrolle über die Position des Fokus. Das neue, kleine RAW-Format S und der Gigabit-100/1000TX-Ethernet-Anschluss sorgen für eine ultraschnelle Verbindung.

Das neue Vollformat-Flaggschiff: Nikon D4s (Bild: Nikon)

Das neue Vollformat-Flaggschiff: Nikon D4s
(Bild: Nikon)

Auf Erfolge aufbauend
Die D4S baut auf dem großen Erfolg ihrer Vorgängerin auf und ist wegweisend im Bereich der professionellen High-Speed-Fotografie. Der Sensor der Kamera wurde gegenüber der D4-Version für eine noch höhere Bildqualität weiterentwickelt. Der ISO-Bereich von 100 bis 25.600 ist auf branchenführende ISO 409.600 erweiterbar (Entsprechung). Mit Nikons neuer Bildverarbeitungs-Engine EXPEED 4 setzt die Kamera auch in Sachen Gesamtperformance völlig neue Maßstäbe: Unter anderem profitiert die D4S in punkto Detailtreue und ISO-Leistung in hohem Maße von der Leistung der neuen Engine. Die D4S eignet sich für den Einsatz bei Dunkelheit fast genauso wie bei Tageslicht und verfügt über fortschrittliche Funktionen zur Rauschunterdrückung, Scharfzeichnung und Optimierung der Farbtiefe. So erhält man selbst bei ungünstigen Lichtverhältnissen, in denen Sport- und Pressefotografen häufig arbeiten, außergewöhnliche Ergebnisse. Die Serienbildrate von 11 Bildern/s wird durch die ISO-Einstellungen oder die Auswahl des Objektivs nicht beeinträchtigt. Details werden scharf und außergewöhnlich gut definiert wiedergegeben, selbst wenn die Rauschunterdrückung aktiviert ist. Wie die D4 bietet auch das Folgemodell D4S unter den anspruchsvollsten Umgebungsbedingungen eine herausragende Leistung. Die Kamera ist in ein robustes, wetterbeständiges Metallgehäuse eingebettet. Dieses wurde von Nikon mit einigen Details verfeinert, die zu einer besseren Handhabung der Kamera beitragen. So sorgen eine moderat geänderte Anordnung und neue Formen der Tasten für optimale Einsatzfähigkeit in feuchten Umgebungen. Die Kamera verfügt über neu gestaltete Fingerauflagen für Daumen und Mittelfinger und liegt besser in der Hand.

Leistung bei äußerster Geschwindigkeit
Bei der D4S dreht sich alles um Geschwindigkeit. In der heutigen Welt ist die Geschwindigkeit von Datenübertragungen und Netzwerkverbindungen oft genauso wichtig wie Megapixel und ISO-Einstellungen. Die D4S wird allen Ansprüchen gerecht. Die volle Autofokusnachführung steht nun auch bei der maximalen Bildrate von 11 Bilder/s zur Verfügung (D4: 10Bilder/s). Damit ist die D4S die schnellste digitale Spiegelreflexkamera mit Autofokus in der Geschichte von Nikon. Die Kamera verfügt über einen Gigabit-100/1000TX-Ethernet-Anschluss und bietet eine neue RAW-Option für die Größe S, die eine schnellere Bildübertragung ermöglicht. Wenn es auf Millisekunden ankommt, kann die Auslöseverzögerung von 42ms den entscheidenden Unterschied ausmachen, denn Fotos werden praktisch verzögerungsfrei aufgenommen. Ein neuer Verschluss- und Spiegelmechanismus sorgt bei schnellen Bildraten dafür, dass der Spiegel zwischen zwei Belichtungen länger ruhig steht. Dies bedeutet eine kürzere Sucherbildverdunklung, bessere Sicht auf das Motiv während einer Serienaufnahme sowie insbesondere eine deutlich verbesserte AF-Performance.

Verbesserte AF-Technologie
Die D4S baut auf der führenden Präzision und Praxistauglichkeit von Nikons bewährtem AF-System mit 51 Messfeldern auf und hebt dessen Leistungsniveau auf eine neue Stufe. Neben der verbesserten Lock-On-Funktion und der Option “Speichern je nach Ausrichtung” bietet die D4S vor allem die neue Option “Messfeldgruppensteuerung”, die eine wesentlich feinere Kontrolle über den zu fokussierenden Bereich im Bildfeld gestattet. Dieser neue Modus nutzt konstant fünf vorgewählte, als Raute angeordnete AF-Messfelder, deren Position frei innerhalb des 51-Messfeld-Rasters verschoben werden kann. In diesem Modus kann bei schnell bewegten Motiven die Schärfe mit herausragender Präzision über große Entfernungen nachgeführt werden. Bei Aufnahmen von Motiven, die vergleichsweise klein sind und sich nah vor einem kontrastreichen Hintergrund befinden, ist eine bessere Motiverfassung und Isolation vom Hintergrund möglich. Auch die dynamische Messfeldsteuerung mit 9, 21 oder 51 Messfeldern, die sich in der D4 bereits bewährt hat, wurde für eine noch sicherere Schärfenachführung weiterentwickelt, insbesondere im Nahbereich und bei Querbewegungen. Der Autofokus weist eine Empfindlichkeit bis zu -2 LW (ISO 100, 20°C) auf.

Weiterentwicklung des Videos mit drei Bildfeldoptionen
Für Videoaufnahmen in unterschiedlichsten Umgebungen bietet die D4S hochwertige Videos in Sendequalität in mehreren Bildformaten sowie eine Reihe anwendungsbezogener Optimierungen. So stehen mehr Optionen für eine feinere Kontrolle bei Filmaufnahmen zur Verfügung. Das gilt auch für die Tonspur. Videos können jetzt mit Bildraten von bis zu 60p/50p aufgenommen werden, und der Fotograf kann bei Verwendung der manuellen Belichtungssteuerung den ISO-Empfindlichkeitsspielraum ab ISO 200 aufwärts nutzen. Zudem kann er das Sensorformat auswählen, die Blende motorisch ansteuern und die Belichtungszeit fixieren. Darüber hinaus reduziert Nikons 3D-Rauschunterdrückung bei Filmaufnahmen mit hoher ISO-Empfindlichkeit Bildrauschen und Helligkeitsschwankungen. Wie die D4 bietet die D4S drei Bildformate für Videos: FX-basiert, DX-basiert und einen nativen Beschnitt (ca. 2,7-fache scheinbare Brennweitenverlängerung) sowie die HDMI-Ausgabe des unkomprimierten Videosignals in Full-HD-Auflösung für externe Geräte. Dabei ist die gleichzeitige Aufzeichnung auf einer Speicherkarte in der Kamera und mit einem externen HDMI-Aufnahmegerät möglich. Ein Kabelclip für die sichere Verbindung ist im Lieferumfang enthalten. Tonaufnahmen konnten aufgrund der Verfügbarkeit von mehr Audiofunktionen verbessert werden. Dazu gehört die Option zur Auswahl des Frequenzgangs (Sprache oder Breitband) und zur Reduzierung von Windgeräuschen bei Aufnahmen mit dem integrierten Mikrofon.

Wichtigste Ausstattungsmerkmale (Zusammenfassung):

  • Neue Ausführung des 16,2-Megapixel-Sensor im FX-Format: bietet erstklassige Bildqualität und einen außergewöhnlich hohen Dynamikumfang.
  • Phänomenale Empfindlichkeit: mit ISO 100-25.600, erweiterbar auf bis zu 409.600 (entsprechend).
  • 11 Bilder/s mit AF: 11 Bilder/s im FX-Format mit voller Unterstützung des Autofokus.
  • EXPEED 4: sorgt für eine herausragende Gesamtleistung der Kamera.
  • AF-System Multi-CAM 3500FX mit 51 Meßfeldern: Erhöhte Präzision, verbesserte dynamische Meßfeldsteuerung mit 9, 21 und 51 Meßfeldern konfigurierbar und mit einer Empfindlichkeit abwärts bis zu -2 LW (entsprechend ISO 100, 20 °C), Unterstützung bis zu einer Mindestlichtstärke von 1:8.
  • AF-Verbesserungen: verbessertes Lock-On, neue Option “AF-Meßfeldgruppensteuerung”.
  • Video mit 3 Bildfeldoptionen: Full-HD-Video (1080p) im FX- und DX-basierten Format mit einer Bildrate von 60p, 50p, 30p, 25p oder 24p. Drei Sensorformate, FX, DX und nativer Beschnitt (ca. 2,7-fach), sowie unkomprimierte HDMI-Ausgabe. Während der Aufnahme besteht Zugriff auf den ISO-Empfindlichkeitsbereich ab ISO 200 aufwärts und die Steuerung der Belichtung, Blende und der Lautstärke. Mit der 3D-Rauschunterdrückung von Nikon wird Bildrauschen reduziert. Außerdem bietet die Kamera fortschrittliche Optionen zur Audiosteuerung.
  • Robust und bereit für jeden Einsatz: gegen Spritzwasser geschütztes Vollmetallgehäuse.
  • Schnelligkeit: Gigabit-100/1000TX-Ethernet-Anschluss und RAW-Option für die Größe S, die eine schnellere Bildübertragung ermöglicht. Kompatibel zum Wireless-LAN-Adapter WT-5 von Nikon.
  • Monitor mit Feinabstimmung der Farbwiedergabe: 8 cm (3,2 Zoll) großer LCD-Monitor mit ca. 921.000 Bildpunkten und Antireflexbeschichtung; Optionen für Anpassung von Farbbalance und Helligkeit.
  • Robuster und schneller Verschluss: Verschlussmechanismus aus Kevlar-/Kohlefaserverbundmaterial mit 42 ms Auslöseverzögerung, auf 400.000 Auslösungen ausgelegt, mit einem Verschlusszeitenbereich von 1/8.000 s bis 30 s und einer Blitzsynchronzeit von bis zu 1/250 Sekunde. Ein neuer Verschluss- und Spiegelmechanismus sorgt für ein ruhiges Sucherbild mit minimaler Sucherabdunklung und sicheren Autofokus bei Serienaufnahmen mit schneller Bildrate.
  • Spot-Weißabgleichsmessung: unkomplizierte Speicherung eigener Weißabgleichswerte basierend auf einer speziellen, im Live-View-Bild ausgewählten und gemessenen Bildpartie.
  • Leistungsstarker Akku EL-18a: besonders kompakter und leichter Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 2.500 mAh (10,8 V).
  • Speichermedien: zwei Speicherkartenfächer, eines für High-Speed-CF-Karten (UDMA 7) und eines für High-Speed-XQD-Karten.

Die Nikon D4S ist voraussichtlich ab März 2014 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 6.149 € bei ausgewählten Nikon Vertriebspartnern (selektive Distribution) erhältlich.

(Dieser Eintrag basiert auf einer Mitteilung des Herstellers.)

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