Mobil Drucken mit Instax Share SP-1

Obwohl alle Welt mit Smartfon und Tablett-PC unterwegs ist und damit Mobil drucken mit dem Fujifilm Instax Share SP-1 (Quelle/Bild: Amazon)Fotos jederzeit elektronisch angezeigt werden können, gibt es noch immer das Bedürfnis Bilder zu Papier zu bringen.

Mobil drucken mit dem Fujifilm Instax Share SP-1
(Quelle/Bild: Amazon)

Es ist eben doch etwas anderes, wenn man ein Erinnerungsfoto hinter den Spiegel stecken, an die Pinwand heften oder in einen Rahmen stecken kann. Und weil viele Fotos heutzutage sowieso mit einem mobilen Gerät aufgenommen werden, zielt auch der Instax Share SP-1 von Fujifilm darauf ab.

Der mobile Drucker mit dem Charme eines Epilliergerätes nutzt wie die Sony QX 10 die WLAN-Schnittstelle zur Kommunikation. Dabei wird mit einer speziellen Smartfon-App der Drucker angesteuert, der drahtlos die Bilder mit 254 dpi druckt und um “nützliche” Informationen wie Datum, Ort, Wetter, Temperatur usw. automatisch ergänzt oder mit einem Rahmen im Facebook- oder Instagram-Look. Leider sind die Fotos im Briefmarkenformat von 6,2 cm x 4,6 cm, wobei die 10er-Packung um die 10 Euro kostet (Doppelpack deutlich günstiger).

Funktionsprinzip der Fujifilm Instax Share SP-1 (Quelle: Fujifilm.com)

Funktionsprinzip der Fujifilm Instax Share SP-1
(Quelle: Fujifilm.com)

Dabei kommt wohl Knowhow aus der Sofortbildtechnik zum Einsatz, die wir beispielsweise von Fujifilm Instax Mini 90 Neo kennen. Immerhin soll der Winzling lt. technischer Beschreibung bei Fuji so an die 100 Drucke schaffen. Der Drucker selbst ist mit 150 Euro nicht gerade ein Schnäppchen, doch fast konkurrenzlos. Es gibt ein ähnliches Konzept von von LG als PD 233 für ca. 110 Euro, der die Zink-Technologie nutzt wie man sie vom Polaroid Pogo her kennt.

Jahrzehntelang ist Polaroid das Synonym für Sofortbild und noch heute wird der quadratische Look mit dem Beschriftungsfeld gern zur Illustration verwendet. Und obwohl sich das Unternehmen mit Patentklagen erfolgreich die Konkurrenz von Kodak, Agfa oder Fuji vom Leibe hält, geht das Unternehmen Pleite (oder doch nicht..?). Mit einiger Verzögerung läßt Fuji nun wieder einige Modelle aufleben.

Als Partyspaß sind die Bilder nicht unbedingt ein Schnäppchen, aber Weltenbummler nutzen solche mobilen Drucker gern als “Eisbrecher”: Während hier der XXXXXXXXX sofort das Recht am eigenen Bild geltend macht, gibt es auch Regionen in denen man sich über ein Foto freut und Gastfreundschaft anbietet. — Akkutauglich, nicht ganz so mobil, aber mit deutlich größeren Bildern (10 x 15 cm) in hervorragender Qualität können übrigens Canon Selphy-CP-Modelle punkten. Dabei sind Geräte je nach Modell ab 70 Euro zu haben und bei Stückkosten von gut 50 Cent sogar günstiger.

So sehen sie aus, die Bilder aus dem Instax Share SP-1 (Quelle/Bild: Fujifilm.com)

So sehen sie aus, die Bilder aus dem Instax Share SP-1.
(Quelle/Bild: Fujifilm.com)

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