Lightroom — Workflow [I]: Bilder ohne Umweg in die Bibliothek.

Wie viele Leute, die sich nicht komplett einem Programm ausliefern wollen, habe ich bisher meine Bilder — trotz Lightroom — von Hand von der Speicherkarte auf die Festplatte kopiert und grob in Ordner sortiert und erst anschließend importiert.

Bilder importieren und organisieren -- Vorschau...

Bilder importieren und organisieren — Vorschau…

Doch bei genauerem Hinsehen bietet mit Lightroom genau das was ich suche…

Beim Import in die Bibliothek wird nun die Speicherkarte direkt ausgewählt. Wichtig dabei ist, auf der rechten Seite die richtigen Einstellungen vorzunehmen: “Ziel | In Unterordner”, wobei die Angaben “Ordnen | Nach Datum” und “Datumsformat | 2012/2012-05-12” dazu führen, daß unterhalb des angeklickten Zielordners eine solche Struktur angelegt wird und die Bilder dorthin kopiert werden.

Konkret in diesem Beispiel (siehe Abbildung): Im Ordner “Bilder” befinden sich alle Bilder, die mit Lightroom verwaltet werden und zwar seit Urzeiten in Jahresordnern mit Unterordner für einzelne “Shootings”. Auswählen muß man jetzt “Bilder” und nicht etwa eines der Unterverzeichnisse in der Ordnerstruktur. Wie man in der Abbildung sieht, werden für drei Tage auch drei Verzeichnisse angelegt und die Fotos dorthin kopiert. — Im Prinzip das, was ich bisher einzeln von Hand gemacht habe.

Und wenn man schonmal dabei ist, nutzt man noch ein bis zwei Funktionen, die in den Einstellungen oberhalb zu finden sind:

“Dateiverwaltung | Mögliche Duplikate nicht importieren” sortiert Duplikate gleich aus, was nützlich ist, wenn man eine Speicherkarte versehentlich ein zweites Mal einlesen möchte (Bilder werden ausgegraut, man kann also noch selbst ein Auge drauf werfen).

“Dateiumbenennung” ist dann doch ein kleiner Rückfall, notfalls im Dateisystem Bilder finden zu können — ich finde es dabei praktisch das Datum schon im Dateinamen zu haben. Zumindest bei Canon werden die Bilder sonst nur stur numeriert, was den Nachteil hat, daß man einerseits dem Dateinamen nicht das Aufnahmedatum ansieht (ist natürlich in Exif-Daten), andererseits spätestens nach 10.000 Bilder die Zählung von vorn anfängt, so daß unter ungünstigen Umständen bei einer neuen Zusammenstellung identische Dateinamen aufeinander treffen.

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