Libre Office: Gefahrenstelle erkannt.

GefahrenzeichenWeil das Drucken meiner Buchprojekte so wunderbar klappt, beschäftige ich mich generell etwas mehr mit dem kostenlosen Programmpaket rund um Open Office bzw. Libre Office. Wie viele andere Programme bietet es die Möglichkeit, über sog. Extensions (Plugins) die Funktionalität zu erweitern.

Obwohl dieses Office-Paket weit verbreitet ist, bleibt die Auswahl mit etwas über 300 Projekten bescheiden (gegenüber ca. 49.500 beispielsweise bei WordPress, Frühjahr 2017). Um so schöner, wenn man etwas hilfreiches findet.

Clipartsammlung

Es kommt zwar nicht auf Masse an, aber die 300 Projekte verteilen sich außerdem auf alle Komponenten (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbank, Präsentation und Grafikprogramm) und Versionen (getestet mit LO 5.3.x), so daß zur Zeit leider nur eine handvoll interessantes übrig bleibt. Ein Glücksgriff ist dabei die Extension Writer2LaTex, die beim Erstellen von eBooksDie Extension ist eine hilfreiche Clipart-Sammlung. sehr hilfreich sein kann. Kein echtes Plugin, aber trotzdem eine nützliche Erweiterung ist die Clipart gallery of danger signs. Diese Sammlung wird zwar als Extension angeliefert und installiert, liefert am Ende aber eine Clipartsammlung für die zentrale Galerie (Gallery). So stehen die kleinen Grafiken allen Programmkomponenten zur Verfügung.

Die Extension ist eine hilfreiche Clipart-Sammlung.

Die Clipartsammlung umfaßt rund 400 Bilder:

  • Warnungen
  • Verbote
  • Gebote
  • Brandgefahr
  • Erste Hilfe
  • Fluchtwege

Dabei handelt es sich nicht um Fantasiezeichen, sondern sie basieren laut Entwickler auf Normen zur Kennzeichnung von Gefahrgut und Gefahrensituationen, wobei die Segnungen der Chemie einen großen Teil ausmachen. Die Beschreibung auf den Symbolen ist auf Französisch und Englisch, die Beschriftung im Programm auch Deutsch.

Finish: Farbig drucken

Auch wenn du keinen Farbdrucker hast, kannst du dir wegen der Einfachheit der Symbole trotzdem farbige Warnschilder selbst drucken: Verwende einfach farbiges Papier: Für die meisten Schilder reichen gelbe oder orange Bögen, die du kostengünstig als Sortiment bekommst. Das ist unter Umständen sogar noch gleichmäßiger (und preiswerter), als wenn ein Drucker eine solch große Fläche aus Millionen von Pünktchen auf weißen Papier zusammensetzen muß.

Wenn es um Haltbarkeit geht, kannst du Schilder abschließend noch laminieren. Da es sich dabei nicht mehr um Hightech handelt, findest du oft günstige Einsteigersets und manchmal sogar Foliennachschub im Supermarkt um die Ecke.

Hinweis: Vor allem gewerbliche Nutzer müssen ggf. prüfen, ob für die Warnzeichen eine besondere Beschaffenheit erforderlich ist. Dann muß man sie leider bei Spezialanbietern einkaufen.

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