Kostenloses E-Book Makrofotografie [Die technischen Möglichkeiten]

Auch in Amateurkreisen gibt es inzwischen den Hang zur Materialschlacht und nicht selten eine gewisse Geheimniskrämerei um die “richtigen” Arbeitsmethoden. Mit der Digitalkamera sind leider viele grundlegende, aber effektive Techniken aus analogen Zeiten schon jetzt in Vergessenheit geraten. Aus diesem Grund habe ich diesen Leitfaden zusammengestellt, E-Book zur Makrofotografie gratis.mit dem man sich einen Überblick zu grundlegenden technischen Möglichkeiten verschaffen und kostengünstig in das Thema Nah- und Makrofotografie einsteigen kann.

E-Book zur Makrofotografie gratis.

Ich stelle diese Basiswissen-Ausgabe allen Fotointeressierten kostenlos zur Verfügung. Die unentgeltliche Weitergabe des unveränderten E-Books zur privaten Nutzung ist gestattet und erwünscht.

Ob man von Nah-, Makro- oder Mikro-Fotografie spricht, hängt im wesentlichen vom Abbildungsmaßstab ab. Sicherlich gibt es Leute, die gern genaue Zahlen dazu haben möchten, doch die gibt es (zum Glück) nicht. Ich möchte deshalb (m)einen ganz pragmatischen Ansatz darlegen:

  • nah — was man mit einem normalen Objektiv bei der kürzesten Einstellentfernung erreichen kann, also ungefähr 1 : 10 bis 1 : 4.
  • makro — was man mit speziellen Makroobjektiven oder üblichem Zubehör wie Nahlinse oder Zwischenring schafft (1 : 1 bis 4 : 1)
  • mikro — was mit Spezial(lupen)objektiven oder einem Adapter zur Verwendung eines Mikroskopes möglich ist

Bei diesen Angaben sollte man nicht vergessen, daß ein Abbildungsmaßstab sich normalerweise auf die Abbildungsgröße direkt auf dem Film bzw. Digitalsensor bezieht. In der Praxis erzielt man allein durch Betrachten auf dem Bildschirm oder eines Papierbildes — zu Analogzeiten nicht ohne Grund auch Vergrößerung genannt — natürlich immer eine deutlich größere Darstellung gegenüber dem Original in der Natur.

Um Pflanzen und Tiere oder technische Details möglichst groß und detailliert abbilden zu können, gibt es folgende Ansätze:

  1. Makroeinstellung
  2. Nahlinse
  3. Zwischenring
  4. Retro
  5. Makroobjektiv

Die genannten Möglichkeiten nutzen unterschiedliche Techniken, sowohl hinsichtlich der Ausrüstung als auch in der Handhabung. Am flexibelsten ist man dabei mit einer Spiegelreflexkamera (SLR) oder einer sog. spiegellosen Systemkamera. Bis zu einem gewissen Grad kann man auch Kompaktkameras oder — mit einem gewissen Fun-Faktor — notfalls auch eine Handykamera verwenden. Dies ist ein Praxisbuch für engagierte Amateure, weshalb selbstverständlich auch der Kosten-Nutzen-Faktor eine Rolle spielt: Es ist erstaunlich, mit wie einfachen Mitteln man beeindruckende Makroaufnahmen machen kann, ohne gleich das Sparschwein abschlachten zu müssen.

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