Ignite 2011 im TCH

Fast hätte ich den Termin verpaßt, weil ich mich gleich nach dem Webmontag #15 im Dezember angemeldet habe: zur Ignite Hannover 2011. Die Idee dahinter: Der Zuhörer soll nicht mit einem endlosen Stapel-Powerpoint-Folien gefoltert werden, sondern der Vortragende muß auf den Punkt kommen. 5 Minuten Zeit — 20 Folien — automatischer Folienwechsel alle 15 Sekunden. Basta.

Der Vortrag von J. Lancker bei der Ignite Hannover. (Bild: Luhm)

Der Vortrag von J. Lancker bei der Ignite Hannover.
(Bild: Luhm)

Initiator O’Reilly legt als “Ignite-Woche” die KW 6/2011 fest. Um 19.00 Uhr ist dann der Lichthof im TCH gut gefüllt. Das Thema ist prinzipiell frei, manche nutzen es, um sich und ihre Arbeit vorzustellen, andere halten einen Fantasievortrag über den Münzwurf (M. Maas) oder wie lange Ideen brauchen um sich durchzusetzen an Hand der Kartoffel (R. Basic).

Wie ein Besucher in der Pause zusammenfaßt: Das Konzept überzeugt zeitweise mehr als der Einzelvortrag. Oder anders ausgedrückt: Hier ist auch der Weg ist das Ziel. Dementsprechend beobachte ich die Veranstaltung auf zweierlei Weise: Wie gut wird das Konzept möglichst schnell auf den Punkt zu kommen umgesetzt und kann man trotzdem auch inhaltlich noch etwas mitnehmen?

Mancher macht m. E. den Fehler, die kurze Zeit möglichst “optimal” nutzen zu wollen, redet schnell und ohne Unterlaß, wirkt sogar fast gehetzt. Andere lassen auch “Besinnungspausen” in denen das Gehörte sacken kann, wie zum Beispiel bei den handgezeichneten Flipchart-Schaubildern von J. Lancker (hier ausnahmsweise digitalisiert). Es folgen weitere Kurzvorträge zu Kreativität und Vernetzung sowie Wissenstransfer (T. Föhr).

Unter dem Strich: Eine gelungene Veranstaltung, viele interessante Anregungen, eine Menge neuer Kontakte und der Wunsch, daß es im nächsten Jahr eine Fortsetzung gibt — sowie noch viele weitere Social-Media-Events.

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