Foto-Newsletter 7oom [Juni 2013]

Dies ist nun die zweite Ausgabe meines Newsletters zur Fotografie. Möge das Licht mit dir sein.

  • Workshop: Eigenes Preset in Lightroom anlegen
  • Termin: Lumix Festival für jungen Fotojournalismus
  • Fototasche: Panoramaaufnahmen unterwegs
  • Basiswissen: Crop-Faktor
  • Recht: Kamera gefunden — was nun?
  • DOCMA-Bildkritik: Schräge Sauce, selbstgemacht


Workshop: Eigenes Preset in Lightroom anlegen

Mit dem Entwickelnmodul in Lightroom kann man nicht nur aus verunglückten Bildern ungeahnte Reserven herauskitzeln, sondern bis zu einem gewissen Grad die Bilder auch verfremden. Damit man dazu nicht immer bei Null anfangen muß, gibt es sog. Presets. Ein paar liefert Adobe schon mit, viele kann man kostenlos herunterladen — aber man kann auch selbst welche erstellen, zum Beispiel um sich einen Lomo-Effekt zu basteln. Dazu reicht es, die einmal erfolgreich erprobten Einstellungen in ein Preset zu speichern. Das kann man jederzeit mit einem Klick aufrufen und nach Bedarf einem anderen Bild anpassen.

Termin: Lumix Festival für jungen Fotojournalismus

Mitte Juni 2012 findet in Hannover das “LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus” statt. Zu sehen gibt es viele ausgezeichnete Fotos und Sponsor Panasonic verleiht großzügig die neuesten Kameras. Wer sich auf die Fortsetzung gefreut hat, muß sich leider noch ein Jahr gedulden, denn das 4. Festival findet erst 2014 statt.

Fototasche: Panoramaaufnahmen unterwegs

Wenn man Zubehörhersteller und “Profis” fragt, kann man ja kaum noch ein Bild ohne umfangreiche Ausrüstung machen. Das kostet nicht nur einen Haufen Geld, sondern ist gerade auf Reisen auch hinderlich. Profi Gary Luhm gewährt unter dem Aspekt “Panorama” einen Blick in seine Fototasche.

Basiswissen: Crop-Faktor

Theoretisch gibt es den Crop-Faktor schon seit Beginn der Fotografie, doch besonders Nutzer von Spiegelreflexkameras werden immer wieder mit dieser Fragestellung konfrontiert: Was an der alten Analogkamera noch ein Weitwinkel ist, wirkt an der neuen Digitalen fast wie ein Tele. Taschenkameras mit Miniatursensoren gehen dabei bis an die Grenzen der Physik, wenn sie für ein leichtes Weitwinkel schon bei 5 mm Brennweite einsetzen müssen, Systemkameras liegen irgendwo dazwischen. Dann ist das mit dem Crop-Faktor nicht nur Gewohnheitssache, sondern auch ein Qualitätskriterium.

Recht: Kamera gefunden — was nun?

Immer wieder liest man von am Strand gefundenen Kameras, die irgendwo über Bord gegangen sind oder einfach auf der Parkbank liegengelassen wurden. Trotz guter Absichten sollte man sich bei der Suche nach dem mutmaßlichen Eigentümer nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

DOCMA-Bildkritik: Schräge Sauce, selbstgemacht

Meine Vorliebe für Lightroom basiert auch darauf, daß umfangreiche Manipulationen mit negativem Beigeschmack nicht ganz so leicht von der Hand gehen wie beispielsweise mit Photoshop, wo ja die geradezu entstellende “Beauty Retusche” zur bedauerlichen Routine gehört. Besonders regen Gebrauch davon macht die Werbung: Sind es die Kosten oder nur die Bequemlichkeit, kein aufwendiges Set mehr zu finanzieren, sondern stattdessen aus Teilbildern, Microstock und 3d-Rendering etwas buchstäblich zusammenbasteln. DOCMA — Doc Baumanns Magazin für professionelle Bildbearbeitung — nimmt in einer Bildkritik eine Werbeanzeige aufs Korn, bei der braune Soße aller Schwerkraft trotzt. Natürlich kann man auch schöne Fantasiewelten schaffen, wie Worth1000 seit Jahren zeigt.


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