Elektrosmog – reichen Aluhüte?

Uns alle umgeben immer und überall elektromagnetische Felder. Diese sind zum Teil natürlichen Ursprungs und werden von der Sonne und der Erde erzeugt. Allerdings wird ein immer größerer Anteil von den Menschen selbst geschaffen. Alle elektrischen Stromleitungen und Geräte lassen ebenfalls elektrische und magnetische Felder entstehen. Wenn sich verschiedene elektromagnetische Einflüsse an einem Ort häufen, spricht man von Elektrosmog. Seine Auswirkung auf den menschlichen Körper ist bisher nicht ausreichend erforscht, es gibt jedoch einige Anhaltspunkte, die dafür sprechen, daß Elektrosmog gesundheitsschädlich sein kann.

Besonders in der Kritik stehen hochfrequente elektromagnetische Felder. Sie haben zwischen 100 Kilohertz und 300 Gigahertz und werden unter anderem von Mobiltelefonen, Mobilfunkmasten, Mikrowellen, WLAN und Bluetooth erzeugt. Diese Strahlung wird von der internationalen Krebsforschungsagentur als möglicherweise krebserregend eingestuft. Bereits bewiesen ist, dass die elektromagnetischen Felder zu Erwärmungen im Körper führen können, was beispielsweise beim Telefonieren mit dem Handy zu messen ist. Außerdem können unter Umständen Herzschrittmacher und andere elektrische Geräte von der Strahlung beeinflusst werden. Aus diesem Grund wurden Grenzwerte festgelegt, die nicht überschritten werden dürfen. So soll das Risiko für die Gesundheit minimiert werden.

Mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G werden höhere Frequenzen als bislang genutzt und eine größere Anzahl Sendemasten benötigt. Damit wird die Strahlenbelastung weiter ansteigen. Die geltenden Höchstwerte sollen auch mit 5G nicht überschritten werden. Von offizieller Seite aus, gibt es also keinen Grund, Angst vor Elektrosmog zu haben. Einige Menschen haben dennoch das Bedürfnis, sich zu schützen. Sie können spezielle Strahlenschutzkleidung tragen, in die Silberfäden eingearbeitet wurden. Diese reflektieren die Strahlung und schirmen den Körper damit vor Elektrosmog ab.

Da die Wissenschaft noch zu keinem endgültigen Ergebnis bezüglich des Einflusses von elektromagnetischen Feldern auf den menschlichen Körper gekommen ist, müssen weitere Forschungen angestellt werden. Grundsätzlich kann es nicht schaden, einige Vorsichtsmaßnahmen zu treffen:

  • Handy, Fernseher, Laptop und Co. können aus dem Schlafzimmer verbannt werden. Das fördert nicht nur einen gesunden Schlaf sondern senkt auch die Strahlenbelastung, der man täglich ausgesetzt ist.
  • Beim Telefonieren mit dem Handy kann ein Headset oder die Lautsprecherfunktion verwendet werden, so daß der Kopf weniger stark der Strahlung ausgesetzt wird.
  • Das Internet kann zu Hause per LAN-Kabel statt mit dem WLAN genutzt werden. Der Router kann dann deaktiviert und die Strahlungsbelastung gesenkt werden.

(Dieser Eintrag basiert auf einer Mitteilung des Anbieters.)