Durchblick mit Atari SM 124

Für einen Rückblick durchsuche ich mein Archiv eigentlich nach Abbildungen meiner (Digital-) Kameras. Da ich Produktfotos schon immer “im Kontext” mache, ist auf dem Bild von meiner Logitech auch ein zeitgenössischer Computerbildschirm zu sehen: ein Atari SM 124.

Ist das wirklich ein Monitor für den Schreibtisch -- Atari SM 124.

Ist das wirklich ein Monitor für den Schreibtisch — Atari SM 124.

Es ist ein Original Foto von ca. 1992 für meinen Bericht zur Logitech. Diapositiv, gescannt und mit Lightroom bearbeitet.

Was für ein Schmuckstück. Herausragendes Merkmal Anfang der 90er ist die Darstellung schwarz auf weiß — statt grün oder bernstein. Die Auflösung beträgt 640 x 400 Pixel bei einer Bildschirmdiagonale von 12 Zoll bzw. 30,5 cm (72 Hz), wobei davon noch der fette “Trauerrand” abgeht. Deshalb nutzen mutige Bastler gern die Erweiterung Autoswitch-Overscan, der 768 x 520 Pixel ermöglicht. Es ist eine besondere Ausführung, da der Schriftzug “Atari” direkt auf das Gehäuse gedruckt und die Modellbezeichnung rechts (hier verdeckt) zu finden ist, während es bei anderen Modellen ein abgeschrägter Aufkleber zusammen mit der Modellbezeichnung links ist. — Im Foto steht der Monitor auf einem zusätzlichen Schwenkfuß, im Vordergrund die separate Tastatur eines Atari Mega ST.

Später habe ich für die farbige Darstellung einen Fernseher, den ich über einen SCART-Adapter ansteuere sowie einen Farbmonitor AtariSC 1224 (von Goldstar). Die Auflösung beträgt dann allerdings nur 640 x 200 Pixel (bei 30,5 cm Diagonale, allerdings ohne Rand Dank zusätzlicher Regler auf der Rückseite).

Im Vergleich zur heutigen Größe und Auflösung von Smartfon-Displays oder Desktop-Bildschirmen wundert man sich rückblickend, daß es damals gut erkennbare Bilder sind und der SM 124 mit echtem schwarzweiß und 72 Hz sogar als ziemlich gut gilt. Immerhin schreibe ich auf dieser Konfiguration neben zahlreichen Beiträgen fürs Studium auch mein erstes Fachbuch.

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