Die Tage der Schnappschußkamera sind gezählt

Die Tage der Schnappschußkamera sind gezählt. Für den Profi sind sie oft nicht attraktiv, da der meist winzige Bildsensor und die einfache — auf Megazoom getrimmte — Optik einer wirklich überzeugenden Bildqualität entgegen stehen. Auf der anderen Seite hat man in einem aktuellen Smartphone immer eine Kamera dabei. Sie ist meist noch etwas primitiver, bietet aber auch neue Funktionen, wie beispielsweise eine Online-Verbindung zu Social-Media-Diensten, wie Twitter oder Foursquare. Und bei guten Lichtverhältnissen sind Bilder ziemlich gut wie ich beim Test des Simvalley SP-140 feststellen konnte.

Doch die traditionellen Kamerahersteller schlagen zurück — und rüsten die Taschenkameras mit typischen Smartphone-Funktionen aus.

Nach Polaroid im Frühjahr 2012 flattert im Spätsommer 2012 auch eine Pressemitteilung von Nikon zur Coolpix S800c ins Haus: Von vorn sieht sie noch wie eine gewohnte “point ‘n shoot” aus, von hinten wie ein Android-Smartphone, mit flächendeckendem Display und Touch-Bedienung. Allerdings sind sie nicht für Dumpingpreis zu haben, um die 350 kostet die Nikon, fast 600 Euro die Samsung.

 

  • Polaroid SC1630 — finde ich nur in einer Kurzvorstellung im Frühjahr 2012, dort für April 2012 und 300 Dollar angekündigt. Allerdings wird mit dem Namen Polaroid viel herumexperimentiert, seither ist davon nichts mehr zu hören…
  • Nikon Coolpix S800c — Kompaktkamera mit 16 Megapixel, 10fach opt. Zoom, 8,9 cm Touchscreen, 1,7 GB interner Speicher, WiFi, Android 2.3, z. Zt. knapp bei 350 Euro. — Test bei Spiegel oder PC Welt.
  • Samsung Galaxy Kamera — 16 Megapixel, 21fach opt. Zoom, 12,2 cm Touchscreen, Cortex A9, Quad-Core, 1,4GHz, WiFi, 3G, Android 4.1, ca. 600 Euro. — Testberichte bei Heise, Spiegel oder Fotografr

 

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