Der Ball für 360-Grad-Panoramen

Nicht zuletzt auf Grund leistungsfähiger Stitching-Software kann man interessante Panorama-Aufnahmen machen — vom Weitwinkelersatz bis zur 360-Grad-Kugel. Grundlage ist oft allerdings die Fleißarbeit, eine mehr oder weniger große Anzahl passender Einzelaufnahmen zu machen. Das erfordert oft Zusatzausrüstung und kostet vor allem Zeit — und bei bewegten Objekten kommt es zu Geistereffekten.

Der Pariser Platz auf einen Blick (Quelle: Jonas Pfeil / Ballcamera)

Der Pariser Platz auf einen Blick
(Quelle: Jonas Pfeil / Ballcamera)

Daß es auch einfacher geht, zeigt das Projekt “Panorama Wurfkamera” von Entwicklern der TU Berlin, die gerade auf der IFA mit dem Gründerpreis ausgezeichnet wurden. In eine gepolsterte Kugel werden aus dem Handybereich 36 Fixfokus-Kameras mit je 2 Megapixel eingebaut. Dann wird die Kamera einfach in die Luft geworfen. Die eingebaute Elektronik löst am Scheitelpunkt der Flugbahn aus und zusammen mit der Software entsteht jeweils ein 360-Grad-Panorama.

Ein Blick in die Kamera... (Quelle: Jonas Pfeil / Ballcamera)

Ein Blick in die Kamera…
(Quelle: Jonas Pfeil / Ballcamera)

Ohne Stativ, ohne aufwendige Einzelaufnahmen und ohne Geistereffekte, wenn sich Personen auf dem Bild befinden. Durch die mehr oder weniger erhöhte Aufnahmeposition ergeben sich interessante Perspektiven, so daß neben dem Spaß auch als Übersichtsaufnahmen bei Unfällen usw. hilfreich sein können. — Lustiger Nebeneffekt: Praktisch immer sieht man jmd. in der Bildmitte, der die Arme in den Himmel streckt…

Aufnahme am Brandenburger Tor (Quelle: Jonas Pfeil / Ballcamera)

Aufnahme am Brandenburger Tor
(Quelle: Jonas Pfeil / Ballcamera)

Ein Youtube-Video verdeutlicht das Prinzip und zeigt auch den Spaßfaktor des Projektes.

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