Bücherliste: Hacker — Karl Koch, Clifford Stoll, Kevin Mitnick.

Beim Thema “Hacker” schwanken die Sympathien zwischen Verbrecher und Datenschützer. Tatsache ist, daß sie oft möglich machen, was Experten für “unmöglich” halten. Karl Koch und Clifford Stoll schildern zwei Seiten einer Medaille, den Einbruch in amerikanische Computer. Kevin Mitnick verrät, daß manchmal ein Mülltonne viel ergiebiger als Hightech sein kann.

Die Geschichte des Hackers Karl Koch (Bild: Amazon)Clifford Stoll, Kuckucksei (Bild: Amazon)Die Kunst der Täuschung (Bild: Amazon)

Karl Koch, Clifford Stoll, Kevin Mitnick.

Die Geschichte des Hackers Karl Koch (Bild: Amazon)23 – Die Geschichte des Hackers Karl Koch: Einer dieser Hacker ist Karl Koch, zu Hause in Hannover. Er bricht Ende der 80er spektakulär in amerikanische Computer ein und verkauft Daten an die Sowjetunion. Als man in tot in Hannovers Stadtwald auffindet ist unklar ob es Selbstmord ist oder doch ein Racheakt. Trotzdem geht es mehr um Menschen und Gesellschaft als um technische Details. Darüber hinaus gibt es eine (etwas dramatisierte) Verfilmung “23 – Nichts ist so wie es scheint“.

Clifford Stoll, Kuckucksei (Bild: Amazon)Kuckucksei: Bei dem spektakulären Hack von Karl Koch hat man die seltene Situation, nachträglich auch die andere Seite der Geschichte — zumindest der amerikanischen — zu erfahren. Diese schildert Clifford Stoll, Systemadministrator am Lawrence-Berkeley-Labor, in seinem Buch “Kuckucksei”. Eine Ungereimtheit in der Abrechnung von Computernutzung macht ihn mißtrauisch. — In welchem Buch kommen schon FBI, CIA und Deutsche Bundespost gleichzeitig vor?

Die Kunst der Täuschung (Bild: Amazon)Die Kunst der Täuschung: Seit rund 70 Jahren gibt es elektronische Rechner und seit ca. 20 Jahren ist das Internet “Massenmedium”. Trotzdem hat die Gesellschaft noch immer Probleme mit Risiken und Nebenwirkungen umzugehen: Die einen “glauben” nicht an Einbruch oder Mißbrauch, die anderen prügeln hilflos auf private Filesharer ein oder kriminalisieren Sicherungskopien. Der Hacker Kevin Mitnick plaudert aus dem Nähkästchen und zeigt wie banal viele Dinge ganz ohne Technik funktionieren — und ist dabei einer der wenigen, die dafür eine Gefängnisstrafe verbüßen.

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