Lightroom Statistik: Ich weiß, wie du fotografierst…

Wir alle lieben Statistik — obwohl es in vielen Fällen die Grundlage von unerwünschter Manipulation sein kann. Gerade stoße ich auf ein Browsertool, das Lightroom und Statistik zusammenbringt.

The Analytics Dashboard For Lightroom wertet die Katalog-Datei statistisch aus.

The Analytics Dashboard For Lightroom wertet die Katalog-Datei statistisch aus.

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Yongnuo: Lichtstarke 35 mm für Canon EF.

Bei jeder Gelegenheit predige ich, nicht den gesamten Fotoetat in ein teures Gehäuse zu stecken, sondern besonders in hochwertiges “Glas” zu investieren (womit ich allerdings nicht fette “Megazooms” meine).

Yongnuo 35-mm-Objektiv für Canon (Quelle: Ebay.com, Juli 2015)

Yongnuo 35-mm-Objektiv für Canon
(Quelle: Ebay.com, Juli 2015)

Als Zusatzkriterium berücksichtige ich außerdem die Stichworte Festbrennweite und Vollformat. Das hat meist zwei Vorteile: Bessere Abbildungsqualität und Wertstabilität. Ein “Geheimtipp” außer der Reihe ist bei Canon seit langem das 50er “plastic fantastic“, das neu für rund 100 Euro erhältlich ist. — Doch Yongnuo setzt noch eins drauf… Das Unternehmen ist vielen Fotografen als Hersteller preisgünstiger Blitzgeräte und Zubehör bekannt und versucht sich nun in Sachen Optik. Zu dem oben genannten 50-mm-Objektiv bietet man seit geraumer Zeit einen halb so teuren Nachbau an. Das riecht fast schon nach “Geiz ist geil” und ist auch nicht der Grund das Thema erneut aufzugreifen — es soll nun eine zweite, viel interessantere Optik geben…

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DxO bringt Ansteckkamera fürs iPhone

[PM] DxO — Fotofreunden als RAW-Entwicklungssoftware bekannt — wagt sich mit der DxO ONE in den Hardwarebereich. Das Unternehmen kündigt eine “revolutionäre Kamera” an, die DSLR-Bildqualität bei extrem kompakten Maßen ermöglichen soll. Die DxO ONE ist mit 69 mm und nur 108 g klein genug, um in jeder Jacken- oder Hosentasche Platz zu finden. Dennoch verfügt sie über ein hochwertiges asphärisches Objektiv f/1,8, 32 mm bezogen auf KB mit sechs Blendenlamellen und einen 1-Zoll-20,2MP CMOS BSI Sensor, so dass selbst bei schwachen Lichtverhältnissen hoch aufgelöste Bilder möglich sind.

Eine Ansteckkamera fürs Apple iPhone von DxO (Bild: DxO)

Eine Ansteckkamera fürs Apple iPhone von DxO
(Bild: DxO)

Die DxO ONE, deren Korpus aus hochwertigem Aluminium besteht, ist eine Premiumkamera, die speziell für neuere(!) iPhone und iPad konzipiert wurde: Sie wird an die Lightning-Schnittsttelle angeschlossen und verwandelt das Display des iPhones oder iPads in einen großformatigen Sucher. Der Sockel der Kamera ist um ±60° schwenkbar, so daß kreative Perspektiven möglich sind.

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DNG-Dateien direkt am Desktop ansehen.

Der Vorteil einer grafischen Benutzeroberfläche ist, daß viele Dateien nicht einfach nur als Symbol dargestellt werden, sondern auch eine kleine Vorschau bieten. Dies ist gerade bei der Bildverwaltung sehr hilfreich, bei BMP, JPG und TIF klappt das problemlos.

Mit dem Codec von Adobe kann man direkt zugreifen.

Mit dem Codec von Adobe kann man direkt auf DNG zugreifen.

Leider hakt es gelegentlich bei nicht so populären Formaten, wie RAW und DNG, wobei RAW noch nicht mal ein einheitliches Format, sondern eher ein Oberbegriff ist. Dabei geht es nicht nur um die Vorschau, sondern die Dateien überhaupt auch öffnen zu können.

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Auch mit gesprungener Frontlinse erstaunlich gute Fotos machen

Es gibt ja immer wieder Leute, Frontline kaputt, aber Bilder noch möglich (Bild: lensrentals.com)die eifrig die Frontlinse des Kameraobjektivs polieren — weil ja angeblich jedes Staubkorn die Bildqualität mindert. Ich würde nur groben Schmutz beseitigen, weil durch unsachgemäßes Reinigen u. U. erst recht Schrammen entstehen (das gleiche gilt auch für den Bildsensor). In vielen ehrlichen Beschreibungen gebrauchter Objektive wird Putzspuren hingewiesen…

Frontline kaputt, aber Bilder noch möglich
(Quelle: lensrentals.com)

Bei einem Objektiv würde ich stattdessen einen mehr oder weniger neutralen Filter davor setzen (z. B. Skylight oder UV), der als Schutz vor Schmutz und “Opfer”-Element bei Stößen dienen kann. Leider ist dies gerade bei besonders gefährdeten Weitwinkelobjektiven wg. der Vignettierung oder sogar Wölbung selten möglich. Bei Fisheye-Objektiven werden deshalb Filter von der Bajonettseite her eingesetzt. Und theoretisch kann ein Filter als Teil des optischen Systems die Bildqualität mindern…

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Wie mir ein Softwarefehler beim Scannen zu einer neuen Technik verhilft…

In den vergangenen Monaten beschäftige ich mich relativ intensiv mit dem Scannen von analogem Material, Diapositive, Farb- und Schwarzweiß -Negative. Dabei verwende ich gern das vom Hersteller mitgelieferte Tool (in diesem Fall Epson Scan), bevor ich die Bilder nach Lightroom importiere .

Filmstreifen komplett scannen.

Filmstreifen komplett scannen.

Normalerweise werden in einem Vorschaumodus auf einem Filmstreifen erkannte Bilder als einzelne Miniaturen angezeigt — bis ich auf folgende Problemsituationen stoße: Bei “freigestellten” Motiven vor durchgehend schwarzem Hintergrund erkennt die Software zwar prinzipiell einzelne Fotos, nicht aber das komplette Bild und beschneidet es bis zur Unbrauchbarkeit.

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Fotopostkarten mit Canon Selphy CP1000 drucken

[PM / thl] Man kann ewig darüber diskutieren, welches der “richtige” Drucker fürs Büro oder zu Hause ist. Ein universelles Gerät, das “alles” kann oder doch lieber Spezialisten? Wenn es schnell und dokumentenecht sein soll, setze ich auf Schwarzweißlaserdrucker. Fotos für Ausstellungen gebe ich zum Dienstleister, denn kaum ein bezahlbarer Drucker kann mehr als DIN A3. Doch so ganz ohne Farbe mag ich bei meiner Digitalfotografie dann doch nicht sein.

Der kleine, aber feine Canon Selphy 1000 (Bild: Canon)

Der kleine, aber feine Canon Selphy CP 1000
(Bild: Canon)

Als Kompromiß kaufe ich mir schon vor einigen Jahren einen kleinen, aber feinen Canon Selphy CP780. Als Auslaufmodell gibt es ihn für 60, 70 Euro, aktuelle Geräte kosten um die 100 Euro. Gedruckt wird als Thermosublimation in 10 x 15 cm über spezielle Kits aus Papier und Transferfolie, womit ein Foto etwa 50 Cent kostet. Das Gerät ist nicht zum Massendruck gedacht, sondern spielt seine Vorteile in Sachen Mobilität aus, zum Beispiel auf Veranstaltungen oder Partys: Es ist klein und handlich, kann ohne Computer direkt von der Kamera drucken, bietet einfache Bearbeitungsfunktionen und ist mit zusätzlichen Akku sogar vom Stromnetz unabhängig. Im Gegensatz zum Tintenstrahler kann auch nichts eintrocknen, die Bildqualität ist hervorragend. — Die Modellreihe wird kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Jetzt ist das Modell CP 1000 erhältlich.

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Architekturfotografie

Inzwischen bekomme ich per E-Mail recht häufig Hinweise auf kostenlose E-Books mit Bitte Architektur-Fotografiedarauf hinzuweisen. Irritierend — und eigentlich schon ärgerlich — sind Titel, die überhaupt nicht zu meiner Website passen, wie neulich das Buch zur Kälberaufzucht oder zum Schnittblumenversand.

Architektur-Fotografie

Gerade bekomme ich den Link zum E-Buch “Architektur Fotografie”. Architektur? Damit habe ich nichts am Hut, werden viele denken. Hört sich erstmal ziemlich abgehoben an, doch mit dem Stichwort Reisefotos wird es gleich “volkstümlicher”.

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Lightroom 6 — kein Anschluß unter dieser Nummer!

Im April 2015 wird in einschlägigen Gruppen eifrig darüber diskutiert, wann es denn soweit sei, mit Lightroom 6. Einer der Einwände ist, daß es bisher keine public beta gäbe — und trotzdem ist LR 6 Anfang Mai 2015 überraschend da.

Lightroom 6 macht Windows beim blue screen of death Konkurrenz.

Lightroom 6 macht Windows beim “blue screen of death” Konkurrenz.

Inzwischen hatten wir Zeit, mit dem Programm und vielen Fotos Erfahrungen zu sammeln. Hätte man doch auf die Skeptiker gehört… Wenn heute jemand fragt, “soll ich von LR 5 auf LR 6 umsteigen”, kann man m. E. klar mit “Nein” antworten! Warum keine Begeisterung trotz neuer Funktionen wie Panorama oder HDR ?

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Lightroom — auf einen Klick ganz anders: Was taugen Belichtungs-Presets?

Lightroom macht intensiv davon Gebrauch, individuelle Einstellungen in Vorgaben (engl. Presets ) zu speichern. Dies nutze ich beispielsweise bei den Export-Einstellungen, wo ich für jeden Zweck ein entsprechendes Preset habe: kleines JPG fürs Fotoalbum auf dem Handy oder maximales TIFF zur Ausbelichtung beim Dienstleister.

Meine Lightroom-Vorgaben: Original, Lomo-Effekt, Farbnegativ und Rahmen.

Meine Lightroom-Vorgaben: Original, Lomo-Effekt, Farbnegativ und Rahmen.

Adobe liefert allerdings auch einige Entwicklungs -Vorgaben mit. Für den Anfang kann man damit brauchbare Ergebnisse erzielen, doch wie gut es klappt, hängt auch vom Ausgangsmaterial ab. Es verwundert mich deshalb ein wenig, wenn in FB-Gruppen oder Foren nach Presets für Lightroom gefragt wird und dann in bestimmten Quellen auch gleich Hunderte davon zum Download angeboten werden. — Wieso ich da skeptisch bin…

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