An die Wand: Maxiposter 114 x 76 cm für unter 10 Euro.

Obwohl viele Leute inzwischen ihre Fotos eher auf Smartphone und Tablett-PC vorzeigen, sollte man das gute alte “Papier” nicht vergessen. Dabei denke ich weniger an die kleinen Bilder, die dann oft im Schuhkarton verschwinden, sondern an Poster. Das fängt bei sehr Mein Baum der Jahreszeiten als Maxiposter.preiswerten 20 x 30 cm (ca. 1 Euro) an, geht aber bis zu Kantenlängen von 150 cm, die dann natürlich deutlich zweistellig kosten.

Mein Baum der Jahreszeiten als Maxiposter.

Ein nicht ganz unwesentlicher Posten sind leider oft die Versandkosten, die man bei Auslieferung über eine Filiale sparen kann (sofern man über einen der großen Märkte bestellt). Ein bißchen leichter machen es einem Aktionen wie die von Photobox, wo man bis voraussichtlich 13.2.2013 die Größe ca. 114 x 76 cm Dank Gutschein-Code “VALMAXPST” für unter zehn Euro bekommt: Dealgott nennt 5,90 Euro, in meinem Selbstversuch sind es 8,90 Euro — statt 10,40 Euro zzgl. 5,90 Euro Versand (wobei der Ursprungspreis sogar bei stolzen 34,90 Euro liegen soll).

Solche Aktionen haben den Vorteil — auch aus Sicht des Anbieters — Posterangebot bei PhotoboxService und Qualität ausprobieren zu können und dann vielleicht den Stammlieferanten zu wechseln.

Posterangebot bei Photobox

Photobox verspricht:

  • 16 Größen verfügbar
  • Matte oder glänzende Oberfläche
  • Fotopapier von bester Fuji-Suprême– oder
    Kodak-Royal-Qualität
  • Automatischer Druck von Datum und Name des Fotos
    auf der Rückseite von Panorama-Postern

Es ist eine relativ preiswerte Möglichkeit, überhaupt einmal die Wirkung und technische Machbarkeit eines wirklich großen “Abzugs” auszuprobieren — wenn man denn ein passendes Bild parat hat. Da lohnt sich wieder einmal mein 52pic[k]s-Projekt, bei dem ich auch kurzfristig immer ein paar gute Bilder für solche Gelegenheiten zur Hand habe, wie beispielsweise meinen “Baum der Jahreszeiten“, den ich inzwischen auch als Bildschirmschoner für meinen Kindle verwende.

Und es rentiert sich ein weiterer Tipp: Bilder bei der Bearbeitung immer in einem üblichen Seitenverhältnis zuschneiden: 101,6 x 76,2 cm entspricht 3:4, 114,3 x 76,2 cm ist 2:3 — sonst werden Teile abgeschnitten oder es gibt weiße Ränder und das Bild fällt entsprechend kleiner aus.

Ich exportiere das bereits optimierte Bild dazu frisch aus Lightroom mit 4752 x 3168 Pixel, was rund 15 Megapixel entspricht. Erstmals seit langem sehe ich in einem Fotoladen-BackendEinschätzung der Bildqualität wieder eine Qualitätsanzeige, die prompt die Bildgröße als “schlecht” (paralleler Photoshop -Export) oder “durchschnittlich” (Lightroom-Export) madig macht. Andererseits verwende ich bereits vor Jahren für das Format 50 x 75 cm ein unbearbeitetes 10-Megapixel-Bild aus einer Kompaktkamera mit gutem Ergebnis. Ich denke mal, daß der Bewertungsalgorithmus arg konservativ eingestellt ist und dem Megapixelwahn von Schnappschußkameras Rechnung trägt. Genauere Informationen dazu finde ich bei Photobox allerdings nicht. Anhaltspunkte zur Frage “Wieviele Pixel brauche ich?” gibt es beispielsweise bei der Einschätzung der BildqualitätKonkurrenz Poster XXL : Welche Auflösung braucht mein Bild für den Posterdruck? Dort wird mir für die Auflösung meines Fotos sogar ein “sehr gut” für 120 x 80 cm bescheinigt. Darüber hinaus spielt natürlich die allgemeine Bildbearbeitung und die anschließende JPG-Komprimierung eine Rolle.

Bei der Oberfläche wähle ich “matt”, was gegenüber Fingerabdrücken, Reflexionen und kleinen Knicken nicht so empfindlich wie glänzend ist. Dabei ist matt nicht wirklich matt, sondern das, was man auch “perl” nennt.

Das Upload-Modul von Photobox ist übrigens in Flash , was sicher manchem Tablett-PC Probleme bereitet. Die Bedienung ist einfach, weil es — zumindest im Posterdruck — praktisch nichts zu bedienen gibt: Helligkeit, Kontrast, Spiegeln und ein zwei(!) Effekte. Erfreulich dagegen die vielen Zahlungsmöglichkeiten von Kreditkarte (American Expreß, Mastercard, Visa) über Paypal, Lastschrift (ELV), Sofortüberweisung bis Rechnung (Klarna). Am Ende kann man noch “Trusted Shops” aktivieren.

Schau’n wir, was nächste Woche dabei raus kömmt…

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