3 einfache Wege, Google Adsense in WordPress einzubauen.

Das Internet ist gratis, das bekommen besonders die Zeitungsverlage zu spüren, die mit ihrer Online-“Strategie” jahrelang dazu beigetragen haben. Ein guter Kompromiß zwischen “draufzahlen” und Paywall ist m. E. Google Adsense. Dieser Anzeigentyp nervt nicht zwangsläufig durch blinkende Banner (das kommt natürlich auf die Einstellungen an) und hat durch die kontextabhängige Einblendung der Anzeigen nicht selten einen unmittelbaren Nutzen für den Leser. Außerdem steht dieses System wirklich jedem offen, so daß auch kleine Publisher frei nach dem Motto “Kleinvieh macht auch Mist” zumindest eine Beteiligung an den Betriebskosten erzielen können.

Wenn man einen Adsense-Account hat, kann man sich im Backend recht einfach Anzeigentypen zusammenklicken — doch wie bekommt man die erzeugten Code-Schnipsel möglichst einfach in ein CMS wie WordPress? Strg-U.de stellt drei Ansätze vor, die unterschiedliche Möglichkeiten eröffnen. Wie so oft ist dies keine Entweder-oder-Entscheidung, je nach Aufgabe kann man auch alle gleichzeitig verwenden.


1. Text-Widget

Der einfachste Weg, einen Code-Schnipsel in WordPress einzuschleusen, führt über das Backend zu den Themes (Templates). Adsense läßt sich einfach per Widget einbinden.Dort gehst du in den Bereich Appearance | Widget bzw. Design | Widget und ziehst einfach einen Text-Block in eine Seitenleiste.

Adsense läßt sich einfach per Widget einbinden.

Da diese Textblöcke neben reinem Text auch HTML und CSS akzeptieren und entsprechend umsetzen, kann man hier einfach den Code von Google Adsense reinkopieren. Bei der Vorbereitung im Adsense-Backend achte ich natürlich darauf, daß er sowohl von den Abmessungen als auch vom Erscheinungsbild zum WP-Theme paßt.

2. Plugin

Etwas eleganter geht die Verwendung von Adsense natürlich mit einem Plugin. Davor steht die Qual der Wahl, denn das offizielle Plugin Directory listet derzeit mehr als 200 Erweiterungen, doch die Auswahl ist nicht ganz einfach: Bei manchen Plugins reicht es, einfach die Publisher-ID zu hinterlegen und es werden Anzeigen zufällig auf der gesamten Seite verteilt (gelegentlich aber auch die ID des Plugin-Entwicklers verwendet…). Andere verwalten und plazieren die kompletten von Google Adsense generierten Code-Blöcke und bieten so mehr Kontrolle — was immer aber auch mehr Arbeit für den Webmaster bedeutet.

Quick Adsense bietet viele Möglichkeiten — in einem Formular.

Quick Adsense bietet viele Möglichkeiten — in einem Formular.

Eine gute Mischung bietet Quick Adsense, das ich im Artikel “Google Adsense nutzen” exemplarisch vorstelle. Man kann Art und Plazierung der Code-Schnipsel einfach steuern, wenn auch das Eingabeformular auf den ersten Blick etwas unübersichtlich aussieht. Außerdem hat es den Vorteil, daß damit auch anderer Code verwaltet werden kann.

3. Child-Theme

Wer Erfahrung in Sachen HTML und CSS hat, greift direkt in das Theme ein. Dies kostet am wenigsten Ressourcen, erfordert aber etwas mehr Know-how. So kann man beispielsweise den Kopfbereich um Empfehlungen im Stil einer Navigation ergänzen.

Den Adsense-Code kann man direkt ins Theme einbauen.

Den Adsense-Code kann man direkt ins Theme einbauen.

Damit solche individuellen Anpassungen nicht bei einem Theme-Update verloren gehen, empfiehlt sich der kleine Umweg über ein child theme. Wenn man sich dann noch etwas mit CSS auskennt, kann man schnell, sauber & sicher weiter optimieren ohne gleich das ganze Rad neu erfinden zu müssen. Die grundsätzliche Funktionsweise erläutere ich in meinen Artikel “Mit Child Theme Design anpassen“.

Comments

comments

Leave a Reply

Your email address will not be published.